Die Lagune von Grado - Wein, Fisch und unberührte Natur





Von Izola sind es ja nur 15 Seemeilen in diese riesige zusammenhängende Wasserwelt zwischen Grado und Venedig. 
Die Einfahrt nach Grado kommt in Sicht und eine wunderschöne Lagune aus Kanälen, Flüssen, Sandbänken und kleinen Inseln öffnet sich und zeigt sich von natürlicher und unverbauter Schönheit. Wir nehmen Kurs auf Aquilea, eine alte römische Handelsstadt. Durch ein System aus Kanälen, dass durch Dalben und Wegweiser wunderbar gekennzeichnet ist, geht es zum Fluss Natissa, den wir noch eine Stunde flussaufwärts fahren bevor wir in die Marina Aquilea einlaufen. Der berühmte Turm und die Ausgrabungen von perfekt erhaltenen Mosaiken sind Zeugen einer bedeutenden Vergangenheit. 
 
Nach einer Stadtbesichtigung verlassen wir den geschichtsträchtigen Ort und fahren unter Motor wieder Richtung Grado. Wir bleiben aber nicht in den vorgelagerten Marinas, sondern fahren direkt in den Stadthafen, wo wir auch gleich freundlich begrüßt werden. Ein netter Österreicher vom Nachbarschiff empfing uns mit den Worten "Ihr ward doch mit der Wiki in der Zeitung". Stolz bejahte ich seine Frage und bekam prompt einen kurzen Geschichte Vortrag über dieses nette Städtchen. Kaum vom Schiff ist man auch schon mitten im Dolce Vita und genießt bei Cappuccino und Cantuccini den italienischen Lifestyle. Als Abschluss dieses wunderschönen Tages gab es frischen Fisch mit Polenta in einem typischen Gradeser Restaurant gleich neben dem Einfahrtskanal zum alten Hafen. 
 
Von Grado wollen wir weiter auf dem Litoranea Veneta Richtung Lignano. Links und Rechts nur unberührte Natur. Wir sind fast alleine auf diesem Weg, nur das ein oder andere Motorboot kommt uns entgegen. Als dann die nicht ganz so schöne Seite der Lagune, die Bettenburgen von Lignano, in Sicht kommt, biegen wir nach Norden in Richtung Stella ab. Noch ein Paar Seemeilen und wir fahren den von Weiden gesäumten und mäandernden Fluss Stella bis zum Ristorante "Al Fuime Stella" hinauf. Wiki liegt auf einem romantischen Liegeplatz zwischen zwei Weiden und wir genießen das Flussidyll bei strahlendem Sonnenschein. Die letzte Nacht ist ruhig und sternenklar.



Früh geht es am nächsten Morgen noch bei leichtem Nebel wieder Richtung Adria. Wir verlassen die Lagune bei Lignano und haben bei angenehmen 10-15 kn Wind einen wunderbaren Am-Wind Kurs zurück nach Izola. Ein schöner Abschluss dieser vier-tägigen Reise durch die Lagune von Grado.

Meerflair Folkeboot

Das Team

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Olaf Weiß

meerflair Gründer
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Doris Schmid

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