Hamburg und seine 1000 Facetten, bis Orkan Christian uns Heim fegte...




Den nächsten Morgen starteten wir mit einem Brunch auf dem legendären Feuerschiff bevor wir erneut die Messe besuchten und die letzen Besorgungen erledigten. Ein dottergelbes Ölzeug zählt zu meinen neuen Errungenschaften, das ich gleich bei unserem nächsten Törn kommende Woche in Kroatien einweihen werde ;)

Das Feuerschiff: Frühstücken in maritimer Atmosphäre
Abends gings dann in das weltberühmte Musical "König der Löwen" ins Theater am Hafen. Wahnsinn, wie sie die Tiere umgesetzt haben, da tobte es auf der Bühne mit Stelzenläufern als Giraffen verkleidet und akrobatischen Löwenszenen zu atemberaubender Musik. Nach dieser sensationellen Vorstellung statteten wir der Reeperbahn einen Besuch ab. Ist ja irgendwie ein "Must do" wenn man schon in Hamburg ist... Da es allerdings Sonntag Abend war, war auch dieser lebendige Teil der Stadt eher ruhig und so schlenderten wir müde von den Eindrücken des Tages zurück in unsere Herberge. 
 
Der vermeintlich letzte Tag in Hamburg stand an, wie hatten noch Einiges vor und so starteten wir wieder zeitig, um diese große Stadt zu erkunden. Dazu zählte natürlich auch der Hafen, der hier überdimensionale Ausmaße annimmt! Also ab auf eine Barkasse und los gings mit einer Hafenrundfahrt! Die Speicherstadt ist allein schon ein Erlebnis für sich, doch auch die Einfahrt in eine Schleuse und vorbei an Kontainerfrachtern und Bill Gate's Luxusyacht war spannend und beeindruckend. 
 
Letzter Punkt in Hamburg, bevor es zum Flughafen gehen sollte, war die Besichtigung einer Hanse 445 - unserer Traumyacht, die wir gerne zu unserer Flotte zählen würden! Mal schaun, was die Zukunftsmusik noch so spielen wird ;) Aber jetzt hastig zum Airport! Hmmm, hastig?? Das war an diesem Tag leider eher utopisch, da über Hamburg der Orkan Christian fegte und nahezu alle öffentlichen Verkehrsmittel durch umfallende Bäume außer Betrieb waren. Taxi?? Nein! Diesen Plan verfolgten gefühlte 100.000 andere Menschen nämlich auch und so kam es, dass wir den Flug auf den nächsten Morgen umbuchen mussten und in ein neues Abenteuer schlitterten - einer Nacht im Terminal Tango! Dort wurden Notbetten aufgebaut und in einem eigentlich ganz entspannten Ambiente konnten wir im Flughafen unsere "Verlängerungsnacht" verbringen. Es war wirklich schön anzusehen, wie die Menschen in Ausnahmesituationen zusammen halten um das Bestmögliche aus der Situation zu schaffen. Nun gehts aber Heim denn für 10 Tage haben wir wirklich viel erlebt und gesehen! Toll war's!! 

tolle Yacht und vielleicht bald neues Flottenmitglied :-)
 
Meerflair Folkeboot Törnyachten Segelreisen

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