Robben, Robben, BABYROBBEN!!!!

Wir waren zwar "nur" fünf Tage in Cuxhaven, haben aber wieder so viele liebe Menschen getroffen, von denen wir uns nun wieder verabschieden müssen. Früh am Morgen ging es dann los und mit ablaufendem Wasser und Strom nach Helgoland verließen wir die City Sport Marina. Holger, der uns  freundlich mit der Routenplanung und den besonderen Gegebenheiten hier geholfen hat stand auf seinem Boot und blies uns noch zum Abschied sein Nebelhorn - schön und wieder einmal melancholisch. Doch kaum aus der Hafeneinfahrt raus, zischen wir schon mit dem Strom rund 10 Knoten schnell dahin. Wir passieren den ein oder anderen Riesen, vor Helgoland saust dann auch noch die Hochgeschwindigkeitsfähre  an uns vorbei. Und bei Sonnenschein und bisher für diese Reise ungewöhnlich warmen Temperaturen erreichen wir Helgoland. Die roten Klippen und der Leuchtturm sind schon von weitem zu erkennen - hieß es zumindest, doch bei uns war es so dunstig, dass wir schon recht nahe dran waren, bevor die typische Sihloutte in Sicht kam. Kaum angekommen, waren wir schon auf der Fähre zur nur wenige Minuten entfernten Düne. Warum? Na weil es dort Robben gibt!! Es war echt herrlich, über den feinen Sand zu laufen und schon lag eine große Gruppe an putzigen, teilweise flauschig aussehenden, lustig singenden Robben am Strand. Und auch Babyrobben, mit weißem Fell und unglaublich süßen tiefschwarzen Augen. Wir spazierten weiter, den Strand entlang, wo Muscheln, Möwen und weitere Robben sich faszinierend präsentierten. 
 
 Was für ein Anblick - Kegelrobben am Strand der Düne
 
 Basstölpel im Flug
 
Am Abend erkundeten wir die Klippen von Helgoland, mit der langen Anna - einem hohen Felsgebilde und den Bombeneinschlaglöchern des zweiten Weltkriegs. Vom Top der Insel aus sehen wir die Basstölpel wild im und mit dem Wind spielen. Schafe sitzen neben uns auf der Wiese und alles erscheint hier gerade wie aus einem Märchen. Einzig den Teil mit den riesigen Betonhotels hier könnte man auslassen... 
 
Der Leuchtturm von Helgoland und dahinter die Steinwürfe die, die Insel vor dem weiteren Abtrag durch das Meer schützen sollen
 
wunderschöner Blick vom Oberland auf die lange Anna
 
Und wie im Flug vergeht die Zeit und das nächste Morgengrauen setzt ein, für uns höchste Zeit, abzulegen, denn wir haben heute eine weitere Strecke vor uns. Es regnet und ist kalt, aber es hilft nichts, Kuchenbude abbauen, Heizlüfter abstecken und los gehts. Über fünfzig Seemeilen bei rund vier Beaufort, aber richtig großen und vielen Wellen. Aber Go-On liegt trotzdem so stabil mit ihrem Langkiel! Müde aber sicher kommen wir auf der Ostfriesischen Insel Norderney an. Die Ansteuerungen hier sind schon fordernd, denn Verkehrstrennungsgebiete, Reeden der Containerschiffe, Minengebiete, Uboot-Übungsgebiete, Watt und teilweise sehr geringe Tiefe machen dieses Gebiet schon anspruchsvoll - zu Wind, Strom und Welle natürlich ;) Jetzt sitzen wir bei einem Alsterwasser und einer Currywurst in der Bierstube vom Segelverein Norderney.
Ein langer Segeltag geht zu Ende, morgen wollen wir weiter durchs Watt direkt Richtung Delfzijl. 
 
 
Einen schönen Abend von Bord der Go-On, Doris, Harald und Olaf
Meerflair Folkeboot

Das Team

Sample image

Olaf Weiß

meerflair Gründer
Sample image

Doris Schmid

meerflair Gründerin

Newsletter Anmeldung